Glossar · Zubehör

Laser

Laser-Absaugung

Ein Lüfter mit Schlauch, der den Rauch beim Lasern aus dem Gerät zieht, nach draußen oder durch einen Filter. Ohne Absaugung landen Rauch und Schadstoffe in der Raumluft.

Genauer erklärt

Beim Lasern entstehen Rauch, Feinstaub, Gerüche und je nach Material gesundheitsschädliche Gase. Eine Absaugung zieht diese aus dem Gehäuse oder einer Einhausung, entweder über einen Abluftschlauch nach draußen oder durch ein Filtergerät. Filtergeräte arbeiten meist mehrstufig mit Vorfilter, HEPA-Filter für Feinstaub und Aktivkohle für Gase und Gerüche. Für Hobbygeräte sind Abluftventilatoren mit etwa 200 bis 500 m³/h verbreitet, wichtig ist ein leichter Unterdruck im Gehäuse. Aktivkohle sättigt sich und muss regelmäßig getauscht werden, besonders bei Holz mit viel Harz oder Leim.

Woher kommt der Begriff?

Absaugen setzt sich aus ab und saugen zusammen und meint das Entfernen von Luft oder Stoffen durch Unterdruck.

In der Praxis

  • Der Weg nach draußen ist am wirksamsten: kurze, glatte Schläuche, wenige Knicke und ein Fenster- oder Wanddurchbruch.
  • Bei offenen Geräten hilft eine Einhausung, sonst zieht der Lüfter nur einen Teil des Rauchs ab.
  • Riecht es nach dem Lasern noch stark im Raum, ist die Absaugung zu schwach oder die Aktivkohle verbraucht.
  • Keine Absaugung macht PVC, Vinyl oder Kunstleder mit PVC sicher. Diese Materialien laserst du gar nicht.

Nicht verwechseln

Absaugung und Air Assist sind zwei verschiedene Dinge. Air Assist bläst Luft auf die Schnittstelle, die Absaugung entfernt den Rauch aus Gerät und Raum.

Häufige Fragen

Kann ich einen Laser ohne Absaugung in der Wohnung betreiben?

Davon ist abzuraten, Rauch und Feinstaub verteilen sich im Raum. Nutze einen Abluftschlauch nach draußen oder ein Filtergerät mit HEPA und Aktivkohle.

Wie stark muss eine Laser-Absaugung sein?

Für Hobbygeräte sind etwa 200 bis 500 m³/h üblich. Entscheidend ist, dass im Gehäuse sichtbar Unterdruck herrscht und kein Rauch aus Spalten entweicht.

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