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Glossar · Technik

3D-Druck

LiDAR

Ein Sensor, der mit Licht Entfernungen misst. Smartphones und Tablets nutzen ihn, um Räume und große Gegenstände schnell und grob zu erfassen.

Genauer erklärt

LiDAR steht für Light Detection and Ranging. Der Sensor sendet Lichtpulse aus und misst, wie lange das Licht bis zum Objekt und zurück braucht, daraus ergibt sich die Entfernung. Im iPhone Pro und iPad Pro misst er laut Apple Entfernungen bis 5 m. Das geht schnell, ist aber grob: Für Räume, Möbel und große Gegenstände reicht es, für druckbare Detailmodelle oder Ersatzteile nicht.

Woher kommt der Begriff?

Ursprünglich eine Zusammenziehung aus light und radar, heute meist als Abkürzung für Light Detection and Ranging gelesen. Statt Funkwellen wie beim Radar nutzt LiDAR Licht.

In der Praxis

  • LiDAR-Scans aus dem Smartphone eignen sich zum Ausmessen von Räumen und Möbeln, etwa um eine Halterung oder ein Regal zu planen.
  • Für Figuren liefert Fotogrammetrie mit der Kamera meist mehr Details, für Ersatzteile ein 3D-Scanner mit Streifenlicht oder Laserlinien.
  • Ob ein Gerät einen LiDAR-Sensor hat, steht in den technischen Daten des Herstellers.

Nicht verwechseln

LiDAR im Smartphone ist nicht dasselbe wie der Lasermodus eines Handscanners: Der projiziert Laserlinien und wertet sie per Triangulation aus. Das ist viel genauer, funktioniert aber nur auf kurze Entfernung.

Häufige Fragen

Reicht der LiDAR-Sensor im iPhone für den 3D-Druck?

Für grobe Modelle großer Gegenstände und zum Ausmessen ja, für passgenaue Teile nicht. Laut Apple ist der Sensor für Entfernungen bis 5 m ausgelegt, nicht für feine Details.

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