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Glossar · Verfahren

Makerspace

DTG (Direct to Garment)

Ein Textildruck, bei dem ein spezieller Tintenstrahldrucker das Motiv direkt auf das Kleidungsstück druckt, ohne Folie oder Papier dazwischen.

Genauer erklärt

Beim DTG-Druck liegt das Textil flach im Drucker, der Textiltinte direkt auf den Stoff druckt. Am besten eignet sich Baumwolle. Für dunkle Textilien und überall, wo Weiß gedruckt wird, braucht der Stoff eine Vorbehandlung (Pretreatment): Sie verhindert, dass die Tinte einsinkt, und sorgt dafür, dass die weiße Tinte hält. Vorbehandlung und fertiger Druck werden mit einer Heißpresse oder einem Durchlauftrockner fixiert.

Woher kommt der Begriff?

Englisch direct to garment, „direkt auf das Kleidungsstück“. Garment heißt Kleidungsstück.

In der Praxis

  • Für dunkle Shirts gehört die Vorbehandlung dazu, ohne sie hält die weiße Tinte nicht.
  • Die Vorbehandlung muss vor dem Druck vollständig trocken und fixiert sein, Brother nennt dafür Heißpresse oder Durchlauftrockner.
  • Temperaturen und Zeiten für Vorbehandlung und Fixierung stehen beim Hersteller von Drucker und Vorbehandlung, die Angaben unterscheiden sich.

Nicht verwechseln

DTG druckt direkt auf das Textil, DTF auf eine Folie, die anschließend aufgepresst wird. Sublimation färbt Polyester über Papier und Hitze.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen DTG und DTF?

DTG druckt ohne Folie direkt auf das Textil, vor allem auf Baumwolle, braucht für dunkle Stoffe aber eine Vorbehandlung. DTF druckt auf Folie, hält ohne Vorbehandlung auf vielen Stoffen und liegt als dünne Schicht auf.

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