Glossar · Technik
Hinterglasdruck
Das Motiv wird spiegelverkehrt auf die Rückseite einer Glas- oder Acrylplatte gedruckt. Von vorne sieht man es dann durch die glatte Scheibe, geschützt vor Kratzern.
Genauer erklärt
Die Schichtreihenfolge ist umgekehrt zum normalen UV-Druck: zuerst die Farben, dann Weißtinte als deckende Rückschicht, damit die Farben von vorne kräftig wirken. Das Motiv muss in der Software gespiegelt werden. Typische Träger sind Acrylglas und Glas, auf Glas meist mit Primer. Vorteile sind ein glänzender Tiefeneffekt und eine kratzgeschützte Druckseite. Lässt man das Weiß stellenweise weg, entstehen durchscheinende Bereiche, etwa für beleuchtete Schilder.