Glossar · Technik
Weißunterdruck
Eine Schicht weißer Tinte, die zuerst gedruckt wird und auf der dann die Farben liegen. Sie lässt Farben auf dunklen oder durchsichtigen Untergründen leuchten.
Genauer erklärt
Die UV-Farben sind lasierend, sie lassen also den Untergrund durchscheinen. Auf Weiß wirken sie wie gedacht, auf Schwarz, Holz oder Metall verschwinden sie fast. Der Weißunterdruck wird in der Software als eigener Kanal erzeugt, meist automatisch aus dem Motiv, und kann leicht nach innen versetzt werden, damit am Rand keine weißen Blitzer entstehen. Deckkraft und Lagenzahl steuern, wie kräftig die Farben werden. Wird der Unterdruck bewusst weggelassen, schimmert das Material durch, was bei Holz oder gebürstetem Metall gewollt sein kann.