Glossar · Zubehör
Wabenbett
Eine Auflage aus dünnem Metall in Wabenform, auf die das Material gelegt wird. Der Strahl kann nach dem Schnitt nach unten durchgehen, statt die Unterseite anzubrennen.
Genauer erklärt
Das Wabenbett besteht aus einem Gitter aus Aluminium oder Stahl mit sechseckigen Zellen, oft etwa 5 bis 10 mm groß und 20 bis 25 mm hoch. Weil das Werkstück nur auf den dünnen Kanten aufliegt, kann Rauch nach unten abziehen und der durchtretende Strahl wird verteilt statt zurückgeworfen. Das verringert Brandspuren und Rückreflexionen auf der Unterseite. Beim Fokus muss die Höhe des Wabenbetts mit eingerechnet werden. Für Metallmaterialien mit Stahlwabe lassen sich Werkstücke mit Magneten fixieren.
Woher kommt der Begriff?
Benannt nach der Form der Bienenwabe. Im Englischen heißt es honeycomb bed, also Honigwaben-Bett.
In der Praxis
- Bei vielen Schnitten leicht anheben: Liegt der Schnitt genau auf einer Wabenkante, entstehen dort helle oder dunkle Spuren.
- Harz und Ruß setzen sich mit der Zeit in den Waben fest. Reinige das Bett regelmäßig, sonst kann es sich entzünden.
- Kleine ausgeschnittene Teile fallen durch die Waben. Eine Auflage mit Stiften oder Klingen (Messertisch) eignet sich dafür besser.
- Bei Stahlwaben halten Magnete dünne, verzogene Platten flach, bei Aluminiumwaben brauchst du Klammern oder Stifte.
Nicht verwechseln
Das Wabenbett gehört zum Laser und ist nicht dasselbe wie die Druckplatte eines 3D-Druckers. Es ersetzt auch keine feuerfeste Unterlage unter einem offenen Gerät.
Häufige Fragen
Braucht man ein Wabenbett zum Lasern?
Zum Gravieren nicht zwingend. Zum Schneiden ist es sehr empfehlenswert, weil Unterseite und Unterlage sonst verbrennen.
Warum hat mein Holz Brandflecken auf der Unterseite?
Meist reflektiert der Strahl von der Unterlage zurück oder Rauch staut sich darunter. Ein Wabenbett, mehr Air Assist und eine Absaugung von unten helfen.
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