Glossar von A bis Z
122 Fachbegriffe, einfach erklärt. Jeder Begriff hat eine eigene Seite mit technischen Details. Überall im Wiki sind die Begriffe markiert und erklären sich beim Zeigen oder Antippen.
A
Ablaufloch (Drain Hole)
Ein kleines Loch in einem hohl gedruckten Resin-Teil. Durch es fließt flüssiges Harz aus dem Inneren ab, und Luft kann nachströmen.
3D-DruckFilamentAbrasive Filamente
Druckmaterialien mit harten Beimischungen wie Kohle- oder Glasfasern, Leuchtpigmenten oder Metallpulver. Sie schleifen beim Drucken die kleine Metallspitze, aus der der Kunststoff kommt, nach und nach aus.
3D-DruckFilamentABS
Ein hitzefestes Druckmaterial, aus dem zum Beispiel LEGO-Steine bestehen. Ein geschlossener Drucker wird empfohlen, weil sich ABS sonst leicht verzieht, und es riecht beim Drucken.
LaserZubehörAir Assist
Ein Luftstrom, der direkt am Laserkopf auf die Bearbeitungsstelle bläst. Er pustet Rauch und Flammen weg und sorgt für sauberere Schnitte.
3D-DruckZubehörAMS (Automatic Material System)
Ein Zusatzgerät von Bambu Lab, das mehrere Spulen hält und dem Drucker automatisch die gerade benötigte Farbe oder das passende Material zuführt. So entstehen mehrfarbige Drucke, ohne dass du Spulen von Hand wechseln musst.
3D-DruckFilamentASA
Ein hitze- und wetterfestes Druckmaterial für Teile, die draußen in Sonne und Regen halten sollen. Ein geschlossener Drucker wird empfohlen und erleichtert den Druck deutlich.
3D-DruckFunktionAuto Bed Leveling
Der Drucker misst selbst, ob die Druckplatte irgendwo höher oder tiefer ist, und gleicht das beim Drucken automatisch aus.
B
Banding
Feine helle oder dunkle Streifen quer durch den Druck. Sie entstehen meist, weil Düsen verstopft sind oder der Drucker falsch eingestellt ist.
3D-DruckBauteilBauteillüfter
Der Lüfter am Druckkopf, der das frisch gedruckte Material direkt anbläst, damit es schnell fest wird. Wichtig für Überhänge, Brücken und feine Details.
3D-DruckFunktionBeheizte Kammer
Der geschlossene Innenraum eines Druckers. Ist er warm, verziehen sich empfindliche Materialien beim Drucken weniger.
3D-DruckEinstellungBelichtungszeit
Wie lange jede Schicht beim Resin-Druck beleuchtet wird. Zu kurz, und die Schicht wird nicht fest. Zu lang, und feine Details laufen zu.
3D-DruckBauweiseBettschubser (Bed Slinger)
Ein 3D-Drucker, bei dem die Druckplatte beim Drucken vor und zurück fährt. Günstig und einfach, aber meist langsamer.
3D-DruckKaufrechtBeweislastumkehr
Eine Regel zu deinem Schutz: Zeigt sich ein Mangel im ersten Jahr nach dem Kauf beim Händler, wird vermutet, dass er schon beim Kauf da war. Der Händler muss das Gegenteil beweisen.
3D-DruckEinstellungBodenschichten (Bottom Layers)
Die ersten Schichten eines Resin-Drucks. Sie werden viel länger belichtet als der Rest, damit das Teil fest an der Bauplattform hält.
3D-DruckBauweiseBowden
Der Antrieb für den Kunststoffdraht sitzt am Rahmen, der Draht läuft durch einen Schlauch zum Druckkopf. Weiche Materialien sind damit schwieriger zu drucken.
3D-DruckEinstellungBrim
Ein dünner, flacher Rand, der rund um den Druck mitgedruckt wird, damit er besser auf der Platte hält. Danach wird er abgezogen.
C
CO₂-Laser
Ein Laser, bei dem ein Gasgemisch in einer Röhre unsichtbares Infrarotlicht erzeugt. Er schneidet Holz und Acryl sehr sauber und graviert auch Glas und klares Acryl.
3D-DruckBauweiseCoreXY
Ein 3D-Drucker, bei dem nur der Druckkopf hin und her fährt und die Druckplatte langsam nach unten sinkt. Schnell und gut in ein Gehäuse einzubauen.
D
Delta-Drucker
Ein 3D-Drucker, bei dem der Druckkopf an drei Armen hängt, die an senkrechten Säulen auf und ab fahren. Sehr schnell, aber selten.
LaserVerfahrenDiodenlaser
Die günstigste und im Hobbybereich häufigste Laserart: Kleine Halbleiterchips erzeugen blaues Licht, das Holz, Leder oder Papier graviert und dünnes Material schneidet.
3D-DruckBauweiseDirect Drive
Der Antrieb für den Kunststoffdraht sitzt direkt am Druckkopf. Dadurch lassen sich auch weiche, gummiartige Materialien gut drucken.
LaserTechnikDithering
Ein Verfahren, mit dem ein Laser Graustufen aus Punkten nachbildet. Weil er meist nur „brennen“ oder „nicht brennen“ kennt, entsteht der Grauton durch die Dichte der Punkte.
3D-DruckBauteilDruckbett
Die Platte, auf der der Gegenstand gedruckt wird. Meist ist sie beheizt, damit der Druck darauf hält.
UV-DruckBauteilDruckkopf (Inkjet)
Das Bauteil eines UV-Druckers, das die Tinte in winzigen Tröpfchen auf das Material spritzt. Es hat Hunderte bis Tausende feine Düsen.
MakerspaceVerfahrenDTF (Direct to Film)
Ein Textildruckverfahren: Das Motiv wird auf eine Folie gedruckt, mit Schmelzpulver bestreut und dann mit der Heißpresse auf den Stoff übertragen.
MakerspaceVerfahrenDTG (Direct to Garment)
Ein Textildruck, bei dem ein spezieller Tintenstrahldrucker das Motiv direkt auf das Kleidungsstück druckt, ohne Folie oder Papier dazwischen.
LaserEinstellungDurchgänge (Passes)
Wie oft der Laser denselben Pfad abfährt. Mehrere Durchgänge mit weniger Kraft schneiden dickeres Material sauberer als ein einziger zu starker Durchgang.
3D-DruckBauteilDüse (Nozzle)
Die kleine Metallspitze, aus der der geschmolzene Kunststoff herauskommt. Ihre Öffnung bestimmt, wie fein gedruckt werden kann.
UV-DruckWartungDüsentest
Ein kurzes Testmuster, das zeigt, ob alle Düsen des Druckkopfs sauber arbeiten. Fehlende Linien bedeuten, dass Düsen verstopft sind.
E
Elefantenfuß
Die unterste Schicht eines Drucks quillt nach außen und ist breiter als der Rest. Teile passen dann oft nicht genau zusammen.
MakerspaceArbeitsschrittEntgittern
Nach dem Plotten das überschüssige Folienmaterial rund um das Motiv entfernen, sodass nur das Motiv auf dem Träger bleibt.
3D-DruckBauteilExtruder
Der Antrieb, der den Kunststoffdraht greift und gleichmäßig in den Druckkopf schiebt.
F
Faserlaser
Ein Laser, dessen Licht in einer Glasfaser erzeugt wird. Er ist der Standard, um Metall dauerhaft zu beschriften und zu gravieren.
3D-DruckFilamentFaserverstärkte Filamente (CF, GF)
Druckmaterialien mit eingemischten Kohle- oder Glasfasern. Teile werden steifer und sehen matt aus, normale Düsen nutzen sich damit aber schnell ab.
3D-DruckVerfahrenFDM
Die häufigste Art des 3D-Drucks für zu Hause: Ein Kunststoffdraht wird geschmolzen und Schicht für Schicht zu einem Gegenstand aufgetragen, ähnlich wie mit einer Heißklebepistole.
3D-DruckBauteilFEP-Folie
Die durchsichtige Folie im Boden der Harzwanne eines Resin-Druckers. Durch sie fällt das Licht auf das Harz, und von ihr löst sich jede fertige Schicht wieder.
3D-DruckMaterialFilament
Das Druckmaterial für die meisten 3D-Drucker: ein dünner Kunststoffdraht, aufgewickelt auf einer Spule.
UV-DruckBauweiseFlachbettdrucker
Ein UV-Drucker mit einer flachen Auflage, auf die man den Gegenstand legt. Der Druckkopf fährt darüber und bedruckt ihn direkt.
MakerspaceMaterialFlexfolie (HTV)
Eine Folie zum Aufbügeln auf Textil. Ein Schneideplotter schneidet das Motiv aus, danach wird es mit Hitze auf den Stoff gepresst.
LaserEinstellungFokus (Laser)
Der Punkt, an dem die Linse den Laserstrahl am stärksten bündelt. Nur dort ist der Strahl klein und kräftig genug für saubere Gravuren und Schnitte.
3D-DruckVerfahrenFotogrammetrie
Ein 3D-Modell aus vielen normalen Fotos: Eine Software berechnet die Form aus Bildern, die das Objekt von allen Seiten zeigen.
G
Galvo
Eine Bauweise, bei der der Laserkopf stillsteht und zwei kleine, sehr schnelle Spiegel den Strahl über das Material lenken. Das ist um ein Vielfaches schneller als ein fahrender Kopf.
3D-DruckKaufrechtGarantie
Ein freiwilliges Versprechen, meist vom Hersteller: Geht das Gerät in einer bestimmten Zeit kaputt, wird es repariert oder ersetzt. Was genau gilt, legt der Garantiegeber selbst fest.
3D-DruckVerfahrenGaussian Splatting
Eine Art, 3D-Scans aus vielen kleinen, weich auslaufenden Farbflecken darzustellen. Das sieht am Bildschirm sehr echt aus, ist aber kein Modell, das sich direkt drucken lässt.
3D-DruckKaufrechtGewährleistung
Dein gesetzliches Recht gegenüber dem Verkäufer, wenn ein gekauftes Gerät schon bei der Übergabe einen Mangel hatte. Beim Kauf vom Händler gilt sie zwei Jahre.
3D-DruckKennwertGlasübergangstemperatur
Die Temperatur, ab der ein Kunststoff von hart und glasartig zu weich und gummiartig wird. Bei PLA liegt sie nur bei rund 55 bis 60 °C.
H
Heißpresse
Ein Gerät mit beheizter Platte, das Flexfolie, Sublimation oder DTF-Transfers mit Temperatur, Zeit und Druck auf Textilien oder Rohlinge überträgt.
UV-DruckTechnikHinterglasdruck
Das Motiv wird spiegelverkehrt auf die Rückseite einer Glas- oder Acrylplatte gedruckt. Von vorne sieht man es dann durch die glatte Scheibe, geschützt vor Kratzern.
3D-DruckFilamentHIPS
Ein Druckmaterial, das vor allem als auflösbares Stützgerüst für Drucke aus ABS dient.
3D-DruckBauteilHotend
Der beheizte Teil des Druckkopfs, in dem der Kunststoffdraht geschmolzen wird.
3D-DruckEigenschaftHygroskopisch
Ein Material ist hygroskopisch, wenn es Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt. Viele Filamente tun das und drucken danach schlechter.
I
ICC-Profil
Eine kleine Datei, die beschreibt, wie ein Gerät Farben darstellt. Damit sehen gedruckte Farben möglichst so aus wie am Bildschirm.
3D-DruckEinstellungInfill
Die Füllung im Inneren eines Drucks. Gedruckte Teile sind innen meist nicht massiv, sondern mit einem Gittermuster gefüllt.
LaserVerfahrenInfrarotlaser (1064 nm)
Ein Laser mit unsichtbarem Infrarotlicht bei 1064 nm. Bei Hobbygeräten meist ein kleines Zusatzmodul, mit dem du Metall und Kunststoff beschriftest.
3D-DruckKalibrierungInput Shaping
Eine Funktion der Druckerfirmware, die Schwingungen der Mechanik ausgleicht. So bleiben Oberflächen auch bei hoher Geschwindigkeit glatt.
3D-DruckHilfsmittelIsopropanol (IPA)
Ein Alkohol zum Reinigen. Beim Resin-Druck wäscht er flüssiges Harz von frisch gedruckten Teilen, beim Filamentdruck entfettet er die Druckplatte.
K
Kerf (Schnittfuge)
Die Breite des Materials, das der Laser beim Schneiden wegbrennt. Sie entscheidet, ob Steckverbindungen und Puzzleteile genau zusammenpassen.
3D-DruckEinstellungKontaktspitze (Stützenspitze)
Das dünne obere Ende einer Stütze beim Resin-Druck, also die Stelle, an der die Stütze das Modell berührt. Ihre Größe entscheidet, wie fest das Teil hält und wie sichtbar die Spuren danach sind.
L
Laser-Absaugung
Ein Lüfter mit Schlauch, der den Rauch beim Lasern aus dem Gerät zieht, nach draußen oder durch einen Filter. Ohne Absaugung landen Rauch und Schadstoffe in der Raumluft.
LaserTechnikLaser-Markieren (Anlassen)
Beim Markieren verändert der Laser nur die Farbe der Oberfläche, ohne nennenswert Material abzutragen. Beim Anlassen färbt Hitze Edelstahl dunkel oder bunt.
LaserTechnikLaserklassen
Eine Einteilung, wie gefährlich ein Laser für Augen und Haut ist. Sie reicht von Klasse 1 (ungefährlich im Normalbetrieb) bis Klasse 4 (sehr gefährlich).
LaserEinstellungLaserleistung
Wie stark der Laser ist, angegeben in Watt. Wichtig ist, ob die Angabe die abgegebene Lichtleistung meint oder nur den Stromverbrauch.
LaserZubehörLaserschutzbrille
Eine Spezialbrille, die genau das Licht deines Lasers abblockt. Sie schützt nur, wenn sie zur Wellenlänge passt und stark genug filtert.
3D-DruckEinstellungLayerhöhe
Wie dick jede gedruckte Schicht ist. Dünnere Schichten sehen feiner aus, der Druck dauert dafür länger.
UV-DruckTechnikLED-UV-Härtung
Das Festwerden der Tinte unter UV-Licht. Eine Lampe direkt neben dem Druckkopf härtet jede gedruckte Bahn sofort aus.
3D-DruckTechnikLiDAR
Ein Sensor, der mit Licht Entfernungen misst. Smartphones und Tablets nutzen ihn, um Räume und große Gegenstände schnell und grob zu erfassen.
LaserSoftwareLightBurn
Ein weit verbreitetes Programm zum Gestalten und Steuern von Lasergravierern. Es läuft mit vielen Geräten verschiedener Hersteller.
LaserEinstellungLinienabstand (Line Interval)
Der Abstand zwischen den Zeilen, die der Laser beim Gravieren einer Fläche nebeneinander fährt. Kleinere Abstände ergeben dichtere, dunklere Flächen.
3D-DruckAnwendungLithophanie (Lithophane)
Ein dünnes Bild, das erst im Gegenlicht sichtbar wird: Dünne Stellen lassen viel Licht durch und wirken hell, dicke wirken dunkel.
M
Mehrfarbdruck
Zusatzgeräte oder Drucker, die während des Drucks automatisch zwischen mehreren Farben oder Materialien wechseln.
3D-DruckDatenMesh (Dreiecksnetz)
Die Oberfläche eines 3D-Modells, zusammengesetzt aus sehr vielen kleinen Dreiecken. So speichern STL-, 3MF- und OBJ-Dateien ihre Form.
LaserBauweiseMOPA
Eine besondere Bauart des Faserlasers, bei der man die Länge der Lichtimpulse einstellen kann. Damit lassen sich unter anderem farbige Markierungen auf Edelstahl erzeugen.
3D-DruckVerfahrenMSLA
Die häufigste Bauart von Resin-Druckern für zu Hause: Ein Bildschirm lässt Licht nur dort durch, wo das Harz in dieser Schicht fest werden soll.
N
P
PA (Nylon)
Nylon: ein zähes, verschleißfestes Druckmaterial für Zahnräder, Scharniere und stark belastete Teile. Anspruchsvoll zu drucken.
3D-DruckFilamentPC (Polycarbonat)
Ein sehr hartes, schlagfestes und hitzebeständiges Druckmaterial für Technikteile. Gut druckbar nur mit einem heißen, geschlossenen Drucker.
3D-DruckFilamentPCTG
Ein Druckmaterial aus der Familie von PETG, aber deutlich schlagzäher. Es lässt sich ähnlich einfach drucken.
3D-DruckFilamentPEEK / PEKK
Hochleistungs-Druckmaterialien aus Industrie und Medizintechnik. Extrem hitze- und chemikalienfest, aber nur mit Spezialdruckern druckbar, die sehr hohe Düsen-, Bett- und Kammertemperaturen schaffen.
3D-DruckDruckplattePEI
Ein Kunststoff mit zwei Rollen: Als Beschichtung von Druckplatten sorgt er dafür, dass Drucke gut halten. Als Druckmaterial ist er ein extrem hitzefester Spezialkunststoff.
3D-DruckFilamentPETG
Ein robustes Druckmaterial, stabiler und hitzefester als PLA. Gut für Halterungen und Teile, die etwas aushalten müssen.
3D-DruckFilamentPETG HF
Ein PETG von Bambu Lab, das für schnelles Drucken entwickelt wurde. HF steht für High Flow, also hohen Durchsatz.
UV-DruckBauteilPiezo-Druckkopf
Eine Art Druckkopf, bei der ein winziges Bauteil die Tinte durch eine elektrische Spannung aus der Düse drückt, ganz ohne Hitze. Deshalb eignet sie sich für UV-Tinte.
3D-DruckFilamentPLA
Das einfachste und beliebteste Druckmaterial. Gut für Deko, Figuren und Prototypen, wird aber schon bei Hitze im Auto weich.
3D-DruckFilamentPLA+ (PLA Plus)
Ein PLA, das der Hersteller als verbessert bewirbt, meist als zäher und weniger spröde. Was genau anders ist, legt jeder Hersteller selbst fest.
3D-DruckFunktionPoop und Spülturm (Purge)
Wenn ein Drucker mitten im Druck die Farbe wechselt, muss er zuerst die alte Farbe herausdrücken. Dieser Abfall landet als kleine Kunststoffwürstchen hinter dem Drucker oder in einem kleinen Turm, der neben dem eigentlichen Teil mitgedruckt wird.
3D-DruckFilamentPP (Polypropylen)
Ein leichtes, chemikalienfestes Druckmaterial, wie bei vielen Haushaltsdosen. Es haftet schlecht auf normalen Druckplatten.
3D-DruckKalibrierungPressure Advance (Linear Advance)
Eine Funktion der Druckerfirmware, die den Druck in der Düse vorausberechnet. Dadurch werden Ecken schärfer und Linienanfänge und Linienenden gleichmäßiger.
UV-DruckHilfsmittelPrimer (UV-Druck)
Eine dünne, klare Flüssigkeit, die vor dem Drucken auf das Material gewischt wird. Sie sorgt dafür, dass die UV-Tinte auf glatten Oberflächen nicht abblättert.
MakerspaceFunktionPrint then Cut
Erst drucken, dann schneiden: Ein normaler Drucker druckt das Motiv mit Markierungen, danach schneidet der Plotter es entlang der Konturen aus.
3D-DruckDatenPunktwolke
Das Rohergebnis eines 3D-Scans: sehr viele einzelne Messpunkte im Raum, die zusammen die Oberfläche des Objekts beschreiben.
3D-DruckFilamentPVA
Ein wasserlösliches Druckmaterial für Stützgerüste. Nach dem Druck legt man das Teil in Wasser, und die Stützen lösen sich auf.
R
Referenzmarker (Marker)
Kleine runde Klebepunkte, die auf oder neben das Objekt geklebt werden. An ihnen erkennt der 3D-Scanner, wie er die einzelnen Aufnahmen zusammensetzen muss.
3D-DruckKaufberatungRefurbished
Ein gebrauchtes oder zurückgegebenes Gerät, das geprüft, falls nötig repariert und erneut verkauft wird. Was genau dahinter steckt, legt jeder Anbieter selbst fest.
UV-DruckTechnikRelief und Textur
Durch viele übereinander gedruckte Schichten entstehen erhabene Stellen, die man fühlen kann, zum Beispiel Pinselstriche, Holzmaserung oder Blindenschrift.
3D-DruckMaterialResin (Fotopolymer)
Das flüssige Druckmaterial von Resin-Druckern: ein Kunstharz, das unter Licht fest wird. Damit entstehen sehr feine Teile wie Miniaturen oder Schmuckmodelle.
3D-DruckEinstellungRetraction
Der Drucker zieht den Kunststoffdraht kurz zurück, bevor er an eine andere Stelle fährt. So tropft unterwegs nichts heraus.
UV-DruckSoftwareRIP-Software
Das Programm, das ein Bild in genaue Druckanweisungen für den UV-Drucker umrechnet. Es legt fest, wo welche Farbe, Weiß und Lack landen.
LaserZubehörRotationsachse (Laser)
Ein Zusatzgerät, das runde Gegenstände wie Becher, Flaschen oder Stifte unter dem Laser dreht. So kannst du rundherum gravieren.
UV-DruckZubehörRotationsaufsatz
Ein Zusatzgerät, das runde Gegenstände wie Flaschen oder Becher beim Drucken langsam dreht. So lässt sich rundherum drucken.
MakerspaceMaterialRub-on (Abreibebild)
Ein Motiv auf einem Trägerbogen, das durch kräftiges Reiben auf eine Oberfläche übertragen wird. Danach bleibt nur das Motiv zurück, ohne sichtbaren Folienrand.
S
Saugnapf-Effekt (Cupping)
Ein Fehler beim Resin-Druck: Ein schalenförmiges Teil saugt sich wie ein Saugnapf an der Folie fest. Beim Abheben reißt dann oft ein Loch in die Wand.
MakerspaceZubehörSchneidematte
Eine Trägerplatte mit leicht klebender Oberfläche, auf die das Material für den Schneideplotter gelegt wird, damit es beim Schneiden nicht verrutscht.
3D-DruckSoftwareSlicer
Das Programm am Computer, das ein 3D-Modell in Schichten zerlegt und daraus die Anweisungen für den Drucker erstellt.
3D-DruckFehlerbildStringing
Feine Kunststofffäden zwischen einzelnen Teilen des Drucks, die wie Spinnweben aussehen.
3D-DruckVerfahrenStrukturiertes Licht (Streifenlicht)
Ein Scanverfahren, bei dem ein Muster aus Streifen oder Punkten auf das Objekt geworfen wird. Aus der Verzerrung des Musters berechnet der Scanner die Form.
3D-DruckEinstellungStützstrukturen (Support)
Hilfsgerüste, die mitgedruckt werden, damit überhängende Teile nicht in der Luft hängen. Nach dem Druck werden sie abgebrochen.
MakerspaceVerfahrenSublimation (Sublimationsdruck)
Ein Verfahren, bei dem ein gedrucktes Motiv mit Hitze in Polyester oder beschichtete Rohlinge übertragen wird. Die Farbe sitzt danach im Material und ist nicht fühlbar.
T
Temperaturturm
Ein Testdruck aus mehreren Stockwerken, die jeweils bei einer anderen Düsentemperatur gedruckt werden. Am Ergebnis siehst du, welche Temperatur für dein Filament am besten passt.
3D-DruckFilamentTPU
Ein weiches, gummiartiges Druckmaterial. Damit druckt man zum Beispiel Handyhüllen, Dichtungen oder rutschfeste Füße.
U
UV-Druck
Ein Druckverfahren, bei dem die Farbe direkt nach dem Auftragen mit UV-Licht fest wird. So lassen sich fast alle Oberflächen bedrucken, etwa Metall, Holz, Glas, Acryl oder Leder.
UV-DruckVerfahrenUV-DTF
Ein Motiv wird mit UV-Tinte auf eine Folie gedruckt und danach wie ein Aufkleber auf einen Gegenstand übertragen. So lassen sich auch Dinge gestalten, die nicht in den Drucker passen.
UV-DruckTinteUV-Lack (Varnish)
Eine durchsichtige Tinte, die über den Druck gelegt wird. Sie macht Stellen glänzend, schützt die Farbe oder lässt erhabene, fühlbare Strukturen entstehen.
UV-DruckTinteUV-Tinte
Die Druckfarbe eines UV-Druckers. Sie bleibt flüssig, bis sie mit UV-Licht bestrahlt wird, und wird dann in Sekunden fest.
W
Wabenbett
Eine Auflage aus dünnem Metall in Wabenform, auf die das Material gelegt wird. Der Strahl kann nach dem Schnitt nach unten durchgehen, statt die Unterseite anzubrennen.
3D-DruckFunktionWannenheizung
Eine Heizung im Resin-Drucker, die das Harz in der Wanne warm hält. Warmes Harz fließt besser, das macht Drucke in kühlen Räumen zuverlässiger.
3D-DruckKennwertWärmeformbeständigkeit (HDT)
Die Temperatur, ab der sich ein Kunststoff unter einer festgelegten Last verbiegt. Sie zeigt, wie warm ein Teil ungefähr werden darf.
3D-DruckFehlerbildWarping
Die Ecken eines Drucks biegen sich nach oben und lösen sich von der Platte. Passiert vor allem bei Kälte und Zugluft.
UV-DruckTinteWeißtinte
Deckende weiße Farbe, die unter die bunten Farben gedruckt wird. Ohne sie wären Drucke auf dunklen oder durchsichtigen Materialien blass oder kaum zu sehen.
UV-DruckTechnikWeißunterdruck
Eine Schicht weißer Tinte, die zuerst gedruckt wird und auf der dann die Farben liegen. Sie lässt Farben auf dunklen oder durchsichtigen Untergründen leuchten.
3D-DruckFunktionWerkzeugwechsler
Ein Drucker mit mehreren Druckköpfen, der während des Drucks automatisch den Kopf wechselt. So lassen sich Farben und Materialien fast ohne Abfall kombinieren.
Z
Z-Naht
Die senkrechte Linie aus kleinen Punkten oder Wülsten, die auf vielen Drucken zu sehen ist. Sie entsteht dort, wo jede Außenwand beginnt und endet.
3D-DruckEinstellungZ-Offset
Wie weit die Düse beim Start über der Druckplatte steht. Stimmt dieser Abstand nicht, hält die erste Schicht schlecht.