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Creality: alle Geräte
Creality aus Shenzhen ist einer der größten Hersteller von 3D-Druckern für Endkunden und hat mit der Ender-Reihe den günstigen Einstieg in den FDM-Druck geprägt. Unter der Untermarke Creality Falcon verkauft das Unternehmen Lasergravierer, dazu kommen 3D-Scanner und Harzdrucker. Seit Mai 2026 ist Creality börsennotiert.
Im Wiki: 27 Geräte in 4 Kategorien.
3D-Drucker (Filament) (11) · Resin-Drucker (1) · 3D-Scanner (11) · Laser (4)
3D-Drucker (Filament)
| Modell | Preis | Preisklasse |
|---|---|---|
| Creality Ender-3 V3 SE | 169 € | unter 200 € |
| Creality SparkX i7 | 229 € | 200 bis 400 € |
| Creality Ender-3 V4 | 269 € | 200 bis 400 € |
| Creality K1C | 349 € | 200 bis 400 € |
| Creality K2 | 359 € | 200 bis 400 € |
| Creality K2 SE | 399 € | 200 bis 400 € |
| Creality K1 Max | 499 € | 400 bis 800 € |
| Creality K2 Pro | 549 € | 400 bis 800 € |
| Creality K2 Plus | 999 € | 800 bis 1.500 € |
| Creality Ender-3 V3 eingestellt | nicht mehr im Handel | 200 bis 400 € |
| Creality Ender-3 V3 KE | nicht im EU-Shop | 200 bis 400 € |
3D-Drucker (Filament) von Creality im Detail · Alle 3D-Drucker (Filament) im Überblick
Resin-Drucker
| Modell | Preis | Preisklasse |
|---|---|---|
| Creality HALOT-MAGE S 14K | 399 € | 300 bis 600 € |
Resin-Drucker von Creality im Detail · Alle Resin-Drucker im Überblick
3D-Scanner
| Modell | Preis | Preisklasse |
|---|---|---|
| Creality CR-Scan Ferret SE | 199 € | unter 300 € |
| Creality CR-Scan Ferret Pro | 389 € | 300 bis 600 € |
| Creality Otter Lite | 489 € | 300 bis 600 € |
| Creality PIKA | 719 € | 600 bis 1.200 € |
| Creality CR-Scan Otter | 969 € | 600 bis 1.200 € |
| Creality CR-Scan Raptor | 1.199 € | 600 bis 1.200 € |
| Creality CR-Scan Raptor Pro | 1.599 € | 1.200 bis 3.000 € |
| Creality Sermoon P1S | 2.399 € | 1.200 bis 3.000 € |
| Creality Sermoon S1 | 2.399 € | 1.200 bis 3.000 € |
| Creality Sermoon P1 | 3.499 € | über 3.000 € |
| Creality Sermoon X1 | 6.099 € | über 3.000 € |
3D-Scanner von Creality im Detail · Alle 3D-Scanner im Überblick
Laser
| Modell | Preis | Preisklasse |
|---|---|---|
| Creality Falcon A1C | 289 € | unter 500 € |
| Creality Falcon2 Pro 22W | 999 € | 500 bis 1.000 € |
| Creality Falcon A1 Pro 20W | 1.179 € | 1.000 bis 1.500 € |
| Creality Falcon2 22W | nicht im EU-Shop | 500 bis 1.000 € |
Stärken und Schwächen von Creality
Stärken
- Sehr große Modellauswahl vom günstigen Einsteigergerät bis zum Mehrfarbdrucker
- Große Community und viele Ersatz- und Tuningteile von Drittanbietern
- Ältere Modelle wie der Ender 3 offen dokumentiert und gut reparierbar
- Drucker, Laser und Scanner aus einer Hand
Schwächen
- Schwache Supportbewertungen und kaum Reaktion auf Beschwerden
- Nur 12 Monate Herstellergarantie auf Geräte
- Wiederholte Kritik am Umgang mit Open-Source-Lizenzen
- Schwankende Qualität bei neuen Modellen zum Marktstart
Fakten
| Sitz | Shenzhen, China |
|---|---|
| Gegründet | 2014 |
| Börse | Hongkong, 3388.HK, seit 29. Mai 2026 |
| Umsatz | 3,13 Mrd. CNY (2025) |
| Software | Creality Print, Creality Cloud; Falcon Design Space für Laser |
| Garantie | 12 Monate auf Geräte, 3 bis 6 Monate auf Verschleißteile (laut DE-Shop) |
| Laser-Marke | Creality Falcon |
Geschichte
Vier Hochschulabsolventen gründeten Creality 2014 in Shenzhen, nachdem sie sich auf einer 3D-Druck-Messe kennengelernt hatten. Bekannt wurde das Unternehmen mit dem CR-10 (2016) und dem Ender 3 (2018), später folgten die schnellen CoreXY-Drucker der K1-Reihe (2023) und K2-Reihe sowie die Lasermarke Falcon; bei Consumer-Lasern war Creality 2024 laut Börsenprospekt die Nummer drei. Von 2020 bis 2024 lieferte Creality nach eigenen Angaben 4,4 Mio. 3D-Drucker aus, 2023 wurde es bei den Stückzahlen von Bambu Lab überholt. Am 29. Mai 2026 ging Creality an die Hongkonger Börse und nahm rund 177 Mio. US-Dollar ein. 2025 lag der Umsatz bei 3,13 Mrd. CNY, davon etwa 74 Prozent im Ausland; bereinigt erzielte Creality einen Gewinn von 92,4 Mio. CNY, nach Rechnungslegungsstandard aber einen Verlust von 182,4 Mio. CNY.
Kundensupport und Garantie
Laut deutschem Shop (Stand Oktober 2026) gilt für komplette Geräte eine Herstellergarantie von 12 Monaten, für Verschleißteile 3 bis 6 Monate; die gesetzliche Gewährleistung in der EU bleibt davon unberührt. Kontakt läuft per E-Mail (cs@creality.com, für den deutschen Shop store.de@creality.com), über ein Support-Portal und das Community-Forum; eine deutsche Telefonnummer ist nicht angegeben, Rücksendungen nach China müssen vermieden werden, weil Creality dort keine Abgaben übernimmt. Auf Trustpilot hat creality.com 2,6 von 5 Punkten bei 694 Bewertungen (Stand Oktober 2026), 56 Prozent davon mit einem Stern; Creality antwortet laut Trustpilot nicht auf negative Bewertungen. Beschwerden betreffen langsame oder automatisierte Antworten, wiederholte Fehlersuche statt Austausch und Abzüge bei Rückerstattungen.
Umwelt und Engagement
Creality veröffentlichte 2018 Hardware, CAD-Dateien, Schaltpläne und Firmware des Ender 3; laut All3DP war er der erste von der Open Source Hardware Association zertifizierte 3D-Drucker aus China. 2023 kündigte Creality nach Kritik an, den Quellcode der K1-Firmware offenzulegen.
Kritik und Probleme
Creality hat laut Wikipedia seit 2018 wiederholt gegen die GPL-Lizenz von Marlin und anderer Open-Source-Software verstoßen; 2023 lieferte es den K1 mit einer angepassten, zunächst nicht offengelegten Klipper-Firmware aus und gab erst nach öffentlichem Druck den Code frei. 2025 wurde im Klipper-Forum erneut kritisiert, dass Module des K2 Plus nur als kompilierte Dateien ohne Quellcode ausgeliefert werden. 2022 verklagte der Scannerhersteller Artec Creality in New York wegen mutmaßlich kopierten Software-Codes. Zum K1 gab es nach Marktstart viele Beschwerden über Qualitätsprobleme, die mit dem Nachfolger K1C behoben werden sollten.
Quellen (14)
Recherchestand 10/2026. Angaben zu Support und Bewertungen ändern sich, Hinweise auf Fehler gern über das Kontaktformular.
Offizielle Hilfe und Wiki: Creality Wiki