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Creality: alle Laser
Creality aus Shenzhen ist einer der größten Hersteller von 3D-Druckern für Endkunden und hat mit der Ender-Reihe den günstigen Einstieg in den FDM-Druck geprägt. Unter der Untermarke Creality Falcon verkauft das Unternehmen Lasergravierer, dazu kommen 3D-Scanner und Harzdrucker. Seit Mai 2026 ist Creality börsennotiert.
Alle Modelle im Überblick
| Modell | Preisklasse | Lasertyp | Leistung | Arbeitsfläche | Gehäuse |
|---|---|---|---|---|---|
| Falcon A1C | unter 500 € | Diodenlaser | 10 W | 150 × 150 mm | geschlossen |
| Falcon A1 Pro | 500 bis 1.000 € | Diodenlaser | 20 W | 358 × 268 mm | geschlossen |
| Falcon2 22W | 500 bis 1.000 € | Diodenlaser | 22 W | 400 × 415 mm | offen |
| Falcon2 Pro 22W | 500 bis 1.000 € | Diodenlaser | 22 W | 400 × 415 mm | geschlossen |
Welcher Creality-Laser passt zu wem?
Falcon A1C
Für Einsteiger, die kleine Gravuren wie Anhänger, Untersetzer oder Etiketten im Wohnraum machen wollen.
500 bis 1.000 €Falcon A1 Pro
Für Nutzer, die ein geschlossenes, schnelles Gerät mit Kamera und optionaler Metallmarkierung suchen.
500 bis 1.000 €Falcon2 22W
Für Einsteiger mit Platz, die günstig große Holz- und Acrylteile schneiden wollen.
500 bis 1.000 €Falcon2 Pro 22W
Für Hobbyräume und Wohnungen, in denen ein geschlossenes Gerät mit großer Fläche gebraucht wird.
Stärken und Schwächen von Creality
Stärken
- Sehr große Modellauswahl vom günstigen Einsteigergerät bis zum Mehrfarbdrucker
- Große Community und viele Ersatz- und Tuningteile von Drittanbietern
- Ältere Modelle wie der Ender 3 offen dokumentiert und gut reparierbar
- Drucker, Laser und Scanner aus einer Hand
Schwächen
- Schwache Supportbewertungen und kaum Reaktion auf Beschwerden
- Nur 12 Monate Herstellergarantie auf Geräte
- Wiederholte Kritik am Umgang mit Open-Source-Lizenzen
- Schwankende Qualität bei neuen Modellen zum Marktstart
Fakten
| Sitz | Shenzhen, China |
|---|---|
| Gegründet | 2014 |
| Börse | Hongkong, 3388.HK, seit 29. Mai 2026 |
| Umsatz | 3,13 Mrd. CNY (2025) |
| Software | Creality Print, Creality Cloud; Falcon Design Space für Laser |
| Garantie | 12 Monate auf Geräte, 3 bis 6 Monate auf Verschleißteile (laut DE-Shop) |
| Laser-Marke | Creality Falcon |
Geschichte
Vier Hochschulabsolventen gründeten Creality 2014 in Shenzhen, nachdem sie sich auf einer 3D-Druck-Messe kennengelernt hatten. Bekannt wurde das Unternehmen mit dem CR-10 (2016) und dem Ender 3 (2018), später folgten die schnellen CoreXY-Drucker der K1-Reihe (2023) und K2-Reihe sowie die Lasermarke Falcon; bei Consumer-Lasern war Creality 2024 laut Börsenprospekt die Nummer drei. Von 2020 bis 2024 lieferte Creality nach eigenen Angaben 4,4 Mio. 3D-Drucker aus, 2023 wurde es bei den Stückzahlen von Bambu Lab überholt. Am 29. Mai 2026 ging Creality an die Hongkonger Börse und nahm rund 177 Mio. US-Dollar ein. 2025 lag der Umsatz bei 3,13 Mrd. CNY, davon etwa 74 Prozent im Ausland; bereinigt erzielte Creality einen Gewinn von 92,4 Mio. CNY, nach Rechnungslegungsstandard aber einen Verlust von 182,4 Mio. CNY.
Kundensupport und Garantie
Laut deutschem Shop (Stand Oktober 2026) gilt für komplette Geräte eine Herstellergarantie von 12 Monaten, für Verschleißteile 3 bis 6 Monate; die gesetzliche Gewährleistung in der EU bleibt davon unberührt. Kontakt läuft per E-Mail (cs@creality.com, für den deutschen Shop store.de@creality.com), über ein Support-Portal und das Community-Forum; eine deutsche Telefonnummer ist nicht angegeben, Rücksendungen nach China müssen vermieden werden, weil Creality dort keine Abgaben übernimmt. Auf Trustpilot hat creality.com 2,6 von 5 Punkten bei 694 Bewertungen (Stand Oktober 2026), 56 Prozent davon mit einem Stern; Creality antwortet laut Trustpilot nicht auf negative Bewertungen. Beschwerden betreffen langsame oder automatisierte Antworten, wiederholte Fehlersuche statt Austausch und Abzüge bei Rückerstattungen.
Umwelt und Engagement
Creality veröffentlichte 2018 Hardware, CAD-Dateien, Schaltpläne und Firmware des Ender 3; laut All3DP war er der erste von der Open Source Hardware Association zertifizierte 3D-Drucker aus China. 2023 kündigte Creality nach Kritik an, den Quellcode der K1-Firmware offenzulegen.
Kritik und Probleme
Creality hat laut Wikipedia seit 2018 wiederholt gegen die GPL-Lizenz von Marlin und anderer Open-Source-Software verstoßen; 2023 lieferte es den K1 mit einer angepassten, zunächst nicht offengelegten Klipper-Firmware aus und gab erst nach öffentlichem Druck den Code frei. 2025 wurde im Klipper-Forum erneut kritisiert, dass Module des K2 Plus nur als kompilierte Dateien ohne Quellcode ausgeliefert werden. 2022 verklagte der Scannerhersteller Artec Creality in New York wegen mutmaßlich kopierten Software-Codes. Zum K1 gab es nach Marktstart viele Beschwerden über Qualitätsprobleme, die mit dem Nachfolger K1C behoben werden sollten.
Quellen (15)
Recherchestand 10/2026. Angaben zu Support und Bewertungen ändern sich, Hinweise auf Fehler gern über das Kontaktformular.
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Ausführliche Vergleiche: Falcon A1 Pro vs. Falcon2 Pro 22W