UltiMaker Cura: Der Klassiker unter den Slicern erklärt
erklären wir kurz, wenn du darauf zeigst oder tippst.
UltiMaker Cura ist einer der ältesten und bekanntesten Slicer. Er ist kostenlos, Open Source und wird von UltiMaker entwickelt. Anders als PrusaSlicer, Bambu Studio und OrcaSlicer ist Cura eine eigene Entwicklung und gehört nicht zur Slic3r-Familie.
Steckbrief
| Entwickler | UltiMaker |
| Kosten | kostenlos |
| Lizenz | Open Source (LGPL-3.0) |
| Systeme | Windows, macOS, Linux |
| Ursprung | eigene Entwicklung |
Für wen eignet sich Cura?
- Besitzer von UltiMaker-Druckern: volle Integration mit den eigenen Geräten
- Besitzer älterer oder weniger verbreiteter Drucker: Cura hat eine sehr große Datenbank mit Druckerprofilen, auch für ältere Modelle
- Alle, die Erweiterungen mögen: Über den Marketplace lassen sich Plugins installieren, etwa für Kalibrierungsformen oder zusätzliche Funktionen
Was Cura auszeichnet
- Zwei Ansichten: “Empfohlen” mit wenigen Reglern und “Benutzerdefiniert” mit mehreren hundert Einstellungen
- Baum-Stützstrukturen, die sich gut entfernen lassen
- Marketplace mit Plugins und Materialprofilen
- Große Community mit vielen Anleitungen, weil Cura lange der Standard-Slicer war
Grenzen
- Neuere Schnelldrucker vieler Hersteller sind in OrcaSlicer oder im Herstellerslicer oft besser unterstützt.
- Bambu-Lab-Drucker lassen sich nicht direkt aus Cura ansteuern.
- Weniger eingebaute Kalibrierungstests, vieles läuft über Plugins.
Alternativen
Wer einen aktuellen Drucker eines bestimmten Herstellers hat, startet meist besser mit dessen Slicer oder mit OrcaSlicer. Einen Überblick gibt der Slicer-Vergleich.