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Epson: alle Geräte
Epson (Seiko Epson Corporation) ist ein börsennotierter japanischer Technologiekonzern und einer der größten Hersteller von Tintenstrahldruckern und Druckköpfen. Im UV-Bereich bietet Epson mit dem SureColor SC-V1000 einen kompakten A4-Flachbettdrucker an, der über Fachhändler verkauft wird. Viele günstige UV-Drucker anderer Marken arbeiten ebenfalls mit Epson-Druckköpfen.
Im Wiki: 2 Geräte in 2 Kategorien.
UV-Drucker (1) · Sublimationsdrucker (1)
UV-Drucker
| Modell | Preis | Preisklasse |
|---|---|---|
| Epson SureColor SC-V1000 | über Fachhändler | 5.000 bis 10.000 € |
UV-Drucker von Epson im Detail · Alle UV-Drucker im Überblick
Sublimationsdrucker
| Modell | Preis | Preisklasse |
|---|---|---|
| Epson SureColor SC-F100 | 529,99 € (Fachhändler) | 300 bis 600 € |
Stärken und Schwächen von Epson
Stärken
- baut die Druckköpfe selbst, die auch viele andere UV-Drucker nutzen
- 3 Jahre Vor-Ort-Garantie und Händlernetz in Deutschland
- belegte Umwelt- und Klimaziele, 100 % Ökostrom an allen Konzernstandorten
- großer, finanziell stabiler Konzern statt junger Direktvertriebsmarke
Schwächen
- UV-Drucker nur über Fachhändler, keine öffentlichen Preise
- kleines UV-Sortiment für Hobby und Kleingewerbe, SC-V1000 ist A4 und 59 kg schwer
- Tinte nur als Epson-Originalpacks (Replaceable Ink Pack System)
- schlechte Kundenbewertungen und Streit um Fremdtinte und Tintenkissen bei Endkundendruckern
Fakten
| Sitz | Suwa, Nagano, Japan |
|---|---|
| Gegründet | 1942 (als Daiwa Kogyo), Seiko Epson seit 1985 |
| Größe | 1.362,9 Mrd. Yen Umsatz, 75.352 Beschäftigte (GJ bis März 2025) |
| Börse | Tokyo Stock Exchange, seit 2003 |
| Druckköpfe | eigene Entwicklung und Fertigung (Micro Piezo, PrecisionCore) |
| Garantie SC-V1000 | 36 Monate Vor-Ort-Service |
| Vertrieb UV-Drucker | über Fachhändler, Epson Deutschland in Düsseldorf |
Geschichte
Die Wurzeln von Epson liegen bei Daiwa Kogyo, 1942 von Hisao Yamazaki in Suwa gegründet und zunächst Zulieferer von Uhrenteilen für Seiko; die heutige Seiko Epson Corporation entstand 1985 aus der Fusion von Suwa Seikosha und Epson Corporation. 1968 kam mit dem EP-101 der erste Mini-Drucker, der Name Epson ("Electronic Printer's Son") stammt von 1975, ab 1993 folgte die Micro-Piezo-Tintenstrahltechnik. Seit 2003 ist das Unternehmen an der Tokioter Börse notiert. Im Geschäftsjahr bis März 2025 erzielte die Gruppe 1.362,9 Milliarden Yen Umsatz mit 75.352 Beschäftigten. Seit 2019 verkauft Epson seine Druckköpfe verstärkt an andere Hersteller, 2024 brachte es mit dem SC-V1000 seinen ersten kompakten UV-Flachbettdrucker für Werbeartikel auf den Markt.
Kundensupport und Garantie
Der SC-V1000 wird laut Epson über autorisierte Fachhändler verkauft (in Europa seit Juli 2024), Beratung, Installation und Erstkontakt laufen daher meist über den Händler. Epson gibt 36 Monate Garantie mit Vor-Ort-Service. In Deutschland ist Epson mit der Epson Deutschland GmbH in Düsseldorf vertreten, deutschsprachige Hilfe gibt es über epson.de und das Händlernetz. Für Endkundendrucker ist das Bild gemischt: Das Trustpilot-Profil epson.de steht bei 1,3 von 5 mit 124 Bewertungen (Stand 10/2026), mit Klagen über Reparaturablehnung nach Garantieende; für die Profi-Geräte über Fachhändler fehlen vergleichbare Erfahrungswerte.
Umwelt und Engagement
Epson verfolgt die Environmental Vision 2050 (CO2-negativ und frei von nicht erneuerbaren Rohstoffen bis 2050) mit SBTi-geprüften Zielen: minus 55 % Emissionen in Scope 1 bis 3 bis 2030. Seit Dezember 2023 beziehen alle Konzernstandorte weltweit Strom aus erneuerbaren Quellen (ausgenommen einige Vertriebsstandorte und Mietflächen). Epson hat laut eigener Angabe ein EcoVadis-Platin-Rating (September 2025), steht auf der CDP-A-Liste für Klima (2024) und viele Business-Tintenstrahldrucker tragen den Blauen Engel. In Europa gibt es ein Rücknahmeprogramm für Tintenpatronen.
Kritik und Probleme
2019 bis 2022: In den USA liefen Sammelklagen (u. a. Mondigo et al. v. Epson America), weil Firmware-Updates den Druck mit Fremdtinte blockiert haben sollen; 2022 wurde über einen Vergleich verhandelt, Bedingungen sind nicht öffentlich. 2022: Kritik an der Meldung "Ende der Lebensdauer" wegen voller Resttintenkissen, die Drucker per Zähler stilllegt; Epson änderte daraufhin die Formulierung und verweist auf ein kostenpflichtiges Austauschprogramm bzw. ein Reset-Tool (The Register, August 2022). 2015 meldete Epson Patronen als leer, obwohl laut Berichten noch bis zu 20 % Tinte enthalten war. Diese Punkte betreffen vor allem Endkunden-Tintenstrahldrucker, nicht den SC-V1000.
Quellen (11)
Recherchestand 10/2026. Angaben zu Support und Bewertungen ändern sich, Hinweise auf Fehler gern über das Kontaktformular.
Offizielle Hilfe und Wiki: Epson Support